Der Verein der Ehemaligen der BNS
Mit der Gründung des Vereins am 10. Februar 1989 setzten zwölf ehemalige Bischof-Neumann-Schüler eine Idee um, die anlässlich eines großen Ehemaligentreffens im November 1988 in der Bischof-Neumann-Schule geboren wurde. Über viele Jahre hinweg hatte sich die Verbundenheit der ehemaligen Schüler mit ihrer alten Schule gezeigt, so dass durch die Gründung des Vereins ein nun auch nach außen hin sichtbarer Brückenschlag zwischen Ehemaligen und der Schule gemacht wurde. Zwei Monate nach der Gründung des Vereins fand die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Königstein statt, und fünf Monate später wurde dem Verein die Gemeinnützigkeit bescheinigt.
Heute gehören ihm bereits weit über 920 der 3200 ehemaligen Schülerinnen und Schüler als Mitglieder an, die Tendenz ist steigend. Gerade dies ist Beweis genug, dass ehemalige Schüler und Lehrer den Kontakt untereinander und zur Schule halten und pflegen wollen. Hauptanliegen des Vereins ist gemäß Satzung „die ideelle und materielle Förderung und Jugendpflege durch die Bischof-Neumann-Schule sowie die Wahrung des Zusammenhalts der ehemaligen Angehörigen dieser Schule".
Stetig konnte der Verein seine selbstgesteckten Ziele verwirklichen, so beispielsweise durch die Berufsberatung für die Oberstufenschüler der Bischof-Neumann-Schule. Einmal im Jahr stellen sich ehemalige Schüler zur Beratung für die vielfältigen Berufswünsche der kommenden Abiturienten zur Verfügung.
Außerdem ist die finanzielle Unterstützung der Schule ein wichtiges Anliegen des Vereins, um so einen Beitrag zur Erhaltung ihrer Qualität und ihres Niveaus zu leisten.
Neben diesen Aktivitäten im Bereich der aktiven Schulgemeinde steht natürlich die Förderung des Zusammenhalts der Ehemaligen der Schule im Vordergrund der Vereinsarbeit.
Eine halbjährlich erscheinende Mitgliederzeitschrift, der "expennäler", bietet neben Informationen aus der Schule auch viele interessante Beiträge aus Politik, Wirtschaft und Kultur an. Überdies findet im Turnus von zwei Jahren ein Ehemaligenfest in der Pausenhalle der Schule statt. 1992 war neben dem großen Festabend in der Schule ein Vortrag des langjährigen Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Dr. Karl Otto Pöhl, Höhepunkt der Begegnung der Ehemaligen. Dr. Pöhl eröffnete damit eine neue Vortragsreihe des Vereins, mit der ein Forum zum Gedankenaustausch für Ehemalige, Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur und für mit der Schule Verbundene geschaffen werden soll. Über 700 Gäste dieses ersten Vortrags gaben den Verantwortlichen des Vereins bei ihrem Ziel recht, die Vortragsreihe in den Jahren 1993 bis heute mit weiteren bekannten Persönlichkeiten fortzusetzen.
Mit Hilfe dieser verschiedenen Säulen des Vereinslebens wird die Verbundenheit der Ehemaligen mit ihrer alten Schule weiter vertieft. Mit alldem soll ein Zeichen gesetzt werden, dass die Ehemaligen bereit sind, ihren Beitrag zum Erhalt der Bischof-Neumann-Schule als einem christlichen und humanistischen Gymnasium in der Rhein-Main-Region zu leisten.
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