Johannes Krelaus (Q3): Teilnehmer am 41. Erfinderlabor des Zentrums für Chemie
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Die Alte Aula der Philipps - Universität in Marburg bot am Freitag, 21. August 2026 den würdevollen Rahmen für die Abschlussveranstaltung des 41. Erfinderlabors des Zentrums für Chemie zum Thema „Biotechnologie und Arzneimittelforschung“.
In den vorangegangenen Tagen hatten ausgewählte hessische Oberstufenschülerinnen und -schüler die Gelegenheit, wissenschaftliches Denken und Arbeiten zu erleben und Teil einer universitären Forschungsgruppe zu sein.
Die Hürden für eine Teilnahme an einem Erfinderlabor liegen hoch: Unter 196 Bewerberinnen und Bewerbern aus 115 Schulen wurden letztlich 16 Personen ausgewählt, und unter ihnen Johannes Krelaus (Q3) von der BNS, dessen breite Begabung nicht nur im naturwissenschaftlichen Bereich die Auswahlkommission beindruckte.
Dass seit vielen Jahren wieder ein BNSler an dieser renommierten Veranstaltung teilnehmen konnte, freute nicht nur den Betreffenden, sondern auch besonders die Kolleginnen und Kollegen des MINT-Fachbereiches.
Vor ca. 200 geladenen Gästen, unter ihnen der hessische Kultusminister Axel Schwarz, stellten die vier Arbeitsgruppen in 20 minütigen Präsentationen die ihren Arbeiten zugrunde liegende Fragestellungen, die jeweils angewandten experimentellen Methoden sowie die ermittelten Ergebnisse vor.
„Therapeutische Stammzellen 2.0: Protektive Signale gestresster Zellen“ war das Thema, mit dem sich Johannes‘ Gruppe beschäftigte.
Wie intensiv sich alle Teilnehmer mit der jeweils zugelosten Problemstellung auseinandergesetzt und sich in der Kürze der Zeit mit unbekannten experimentellen Techniken jenseits aller schulischen Möglichkeiten vertraut gemacht hatten, beeindruckte die Anwesenden.
Auf die Frage, welches Fazit er ziehe, antwortete Johannes: „Ich fand es besonders spannend, in einem wissenschaftlichen Labor mitarbeiten zu können und zu erleben, mit welcher Akribie dort geforscht wird.“
So konnten die Gruppen auch Einblick gewinnen in den Arbeitsalltag Forschender: Nicht jedes Experiment gelingt, und andere führen zu unerwarteten Ergebnissen. Die jungen Nachwuchsforscher konnten erahnen, dass auch eine gewisse Frustrationstoleranz und Leidensfähigkeit gefragt ist, wenn nach dem Labortag abends noch an den Präsentationen gearbeitet werden musste.
„Das war eine Herausforderung, aber wir haben uns als Gruppe gut ergänzt, gemeinsam überlegt und unsere Ergebnisse diskutiert.“ (Johannes)
„Mit 9“, lautete Johannes‘ Antwort auf die Frage, wie er seine Woche im Erfinderlabor auf einer Skala von 1 - 10 bewerte. Das sagt alles!
Anne Borsch



