darstellendes spiel

Fächerprofil DS

In den vergangenen Jahren hat sich das Fach Darstellendes Spiel an hessischen Schulen immer weiter etabliert und wurde im Jahr 2002 in den Fächerkanon der BNS aufgenommen.
Das noch recht junge Fach hat in den letzten Jahren an Stellenwert gewonnen und wird an dieser Schule in der Oberstufe unterrichtet und durch Arbeitsgemeinschaften auch für die Unter- und Mittelstufe ergänzt.
In der theaterpädagogischen Arbeit erproben die Schülerinnen und Schüler eigene Ausruckformen und erlangen gleichzeitig die Fähigkeit der ästhetischen Reflexion.

Sie gewinnen einen Überblick über die historische und gesellschaftliche Relevanz der Kunstform. Dieser theoretische Hintergrund ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, über das Theater und seine verschiedenen Ausdrucksformen zu sprechen und theatrale Prozesse zu hinterfragen. Vor allem aber werden sie dazu befähigt, eigene Ausdrucksformen zu finden und auf die Bühne zu bringen.

Theorie und Praxis gehen hierbei Hand in Hand. Die Besonderheit des Faches ist die Ganzheitlichkeit und Vielfältigkeit, durch die die Schülerinnen und Schüler kreative Prozesse erfahren, gestalten und präsentieren. Dies hat einen fächerübergreifenden Mehrwert: Hier treffen nicht nur die künstlerischen Fächer aufeinander, sondern auch die Gesellschaftswissenschaften, Sprachen und Sport. Eine gute Artikulation, Einsatz der Stimme und ein selbstbewusstes Auftreten können so entwickelt werden. Diese besondere Selbsterfahrung stärkt die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler.